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Versicherungen rund um den Hausbau: Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungsversicherung & Co.

Viele angehende Bauherren - ob in Berlin-Reinickendorf, Spandau, Pankow oder im Landkreis Oberhavel (z. B. Oranienburg, Hohen Neuendorf, Velten, Hennigsdorf) - stellen sich zu Beginn die Frage: „Welche Versicherungen brauche ich beim Hausbau wirklich?“ Ohne Erfahrung im Hausbau sorgt die Vielzahl an möglichen Versicherungen oft für Verunsicherung. Dabei gilt: Ein Hausbau ist ein großes Projekt mit erheblichen Risiken. Unvorhergesehene Unfälle, Wetterschäden oder Diebstähle auf der Baustelle können erhebliche Kosten verursachen. Fehlt der passende Versicherungsschutz, muss der Bauherr diese Kosten selbst tragen - im schlimmsten Fall kann ein einziger Vorfall die finanzielle Existenz der Familie bedrohen.
In diesem Ratgeber geben wir eine Übersicht über alle wichtigen Versicherungen im Hausbauprozess. Wir erklären einfach, welche Risiken abgedeckt werden müssen und welche Versicherungen gesetzlich vorgeschrieben oder zumindest dringend empfohlen sind. Außerdem zeigen wir auf, welche Vorteile der Town & Country BauSchutzbrief bietet - ein Rundum-Schutzpaket, das Bauherren viel Arbeit abnimmt und für maximale Sicherheit beim Hausbau sorgt. So möchten wir Vertrauen schaffen und Sie motivieren, sich gut abzusichern und bei Bedarf eine persönliche Beratung mit der Oberhavel Hausbau GmbH in Anspruch zu nehmen.
 

Warum Versicherungen beim Hausbau unverzichtbar sind

Ein Hausbau ist ein komplexes Vorhaben, bei dem viele Dinge schiefgehen können. Vom ersten Spatenstich an trägt der Bauherr eine enorme Verantwortung: Tritt ein Schaden auf der Baustelle ein, haftet der Bauherr gegenüber Dritten in vollem Umfang. Das bedeutet, selbst wenn ein Bauunternehmen oder Helfer den Schaden verursacht, kann der Geschädigte den Bauherren zur Verantwortung ziehen. Gesetzlich ist jeder Bauherr zur Verkehrssicherung auf der Baustelle verpflichtet - kommt jemand zu Schaden, drohen ohne Versicherung erhebliche Schadensersatzforderungen.
Zugleich ist die Baustelle und das entstehende Haus selbst zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Ein Sturm kann den Rohbau beschädigen, Vandalismus oder Diebstahl von Baumaterialien können den Bau verzögern, und ein Brand könnte den halbfertigen Bau komplett zerstören. Solche unvorhergesehenen Ereignisse treiben die Baukosten in die Höhe und können den gesamten Zeitplan zunichtemachen. Versicherungen beim Hausbau sind daher unverzichtbar, um diese Risiken abzudecken und vor finanziellen Folgen zu schützen.
Manche Versicherungen sind gesetzlich vorgeschrieben oder durch Auflagen geboten, andere freiwillig, aber dennoch essenziell. Beispielsweise gibt es keine generelle Versicherungspflicht für Bauherren, doch wer private Helfer auf der Baustelle einsetzt, muss diese bei der gesetzlichen Unfallversicherung (BG Bau) anmelden. Auch verlangen viele Banken den Abschluss einer Wohngebäude- und Feuerrohbauversicherung, bevor sie eine Baufinanzierung auszahlen. Viele Versicherungen sind also de facto Pflicht, wenn man sicher und ohne böse Überraschungen bauen will. Im nächsten Abschnitt stellen wir die wichtigsten Policen vor - von der Bauherrenhaftpflicht bis zur Baufertigstellungsversicherung - und erklären, wann sie benötigt werden und was sie jeweils abdecken.
 

Die wichtigsten Versicherungen im Überblick

Beim Hausbau gibt es eine Reihe von Versicherungen, die Bauherren unbedingt kennen sollten. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Versicherungen Hausbau, jeweils mit kurzer Erklärung ihres Zwecks und wann sie erforderlich sind:

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Die Bauherrenhaftpflicht ist eine der wichtigsten Absicherungen für Bauherren - eigentlich ein Muss. Sie schützt vor Haftpflichtansprüchen Dritter, wenn durch die Baustelle Personen verletzt oder fremdes Eigentum beschädigt wird. Beispiele: Ein Fußgänger wird von herabfallenden Dachziegeln verletzt, oder ein parkendes Auto nimmt Schaden durch umherfliegende Baustoffe. In all diesen Fällen haftet der Bauherr unbegrenzt mit seinem Privatvermögen. Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung übernimmt solche Kosten und wehrt unberechtigte Forderungen notfalls vor Gericht ab. Oft schreiben Kommunen oder Bauträger sie zwar nicht gesetzlich vor, aber dringend empfohlen ist sie allemal - ohne dieses Schutz beim Hausbau riskiert man den finanziellen Ruin.
Tipp: Schließen Sie die Bauherrenhaftpflicht unbedingt vor Baubeginn ab. Viele private Haftpflichtversicherungen decken kleinere Bauvorhaben bis zu einer bestimmten Bausumme (z. B. 50.000 €) mit ab. Bei größeren Projekten oder Neubauten ist jedoch eine eigene Bauherrenhaftpflicht nötig, meist mit Deckungssummen von mindestens 3 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden. Die Prämie richtet sich nach Bausumme und gewünschter Deckung. Wichtig für Eigenleistungen: Informieren Sie den Versicherer, wenn Sie selbst mitarbeiten oder Freunde helfen, da Eigenleistung meist als erhöhtes Risiko betrachtet wird. Viele Policen beinhalten standardmäßig nur bis ~25.000 € Eigenleistung; bei größeren Eigenanteilen muss dies explizit vereinbart werden.

 

Bauleistungsversicherung (Bauwesenversicherung)

Die Bauleistungsversicherung - auch Bauwesenversicherung genannt - ist sozusagen die „Kaskoversicherung“ für den Hausbau. Sie schützt den im Bau befindlichen Rohbau und die Bauleistungen vor unvorhersehbaren Schäden. Abgedeckt sind beispielsweise Unwetterschäden, Sturm, Hagel, Überschwemmung und Vandalismus. Auch Schäden durch Material- oder Konstruktionsfehler am Bau werden übernommen. Optional lässt sich oft sogar Diebstahl fest eingebauter Teile mitversichern. Nicht versichert sind allerdings normale Witterungseinflüsse (z. B. Frost) und Schäden durch Brand oder Explosion - für Feuerschäden benötigt man eine separate Feuerrohbauversicherung. Ebenfalls nicht abgedeckt sind Personenschäden oder Haftpflichtfälle - dafür ist wieder die Bauherrenhaftpflicht zuständig.
Die Bauleistungsversicherung ist für jeden Bauherren sinnvoll, denn schon ein heftiges Unwetter kann hohe Zusatzkosten verursachen. Wichtig zu wissen: Sie schützt nicht vor Insolvenz der Baufirma - dieses Risiko deckt eine Baufertigstellungsversicherung ab (siehe weiter unten). In der Regel wird die Bauleistungsversicherung als Einmalprämie abgeschlossen, idealerweise spätestens zum Baubeginn. Oft bieten Versicherer Kombi-Pakete an: Wenn man gleichzeitig eine Wohngebäudeversicherung abschließt, kann man die Bauleistungs- und Feuerrohbauversicherung vergünstigt dazu bekommen. Bei Town & Country Haus ist die Bauleistungsversicherung übrigens bereits im Hausbau-Schutzbrief enthalten (siehe BauSchutzbrief unten), sodass Bauherren sich darum nicht mehr separat kümmern müssen.

 

Bauhelfer-Unfallversicherung (bei Eigenleistung)

Viele Bauherren erbringen Eigenleistungen beim Hausbau und greifen dabei auf private Helfer - etwa Freunde oder Verwandte - zurück. Sobald private Bauhelfer auf der Baustelle mit anpacken, sind jedoch gesetzliche Vorgaben zu beachten. Bauherren sind verpflichtet, alle nicht-gewerblichen Helfer bei der Berufsgenossenschaft Bau (BG Bau) anzumelden. Diese Anmeldung muss innerhalb einer Woche nach Baubeginn erfolgen und gilt unabhängig davon, ob die Helfer unentgeltlich oder gegen Bezahlung arbeiten. Durch die Meldung sind die Helfer über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, inklusive Unfallschutz auf dem Weg zur Baustelle und zurück. Wird die Anmeldepflicht ignoriert, droht ein Bußgeld von bis zu 2.500 €. Bauherren sollten hier also keinesfalls nachlässig sein.
Die gesetzliche Bauhelferversicherung der BG Bau deckt Arbeitsunfälle der Helfer ab und schützt den Bauherrn vor Schadensersatzansprüchen der Verunglückten. Allerdings leistet sie nur begrenzt - etwa zahlt sie keine Renten bei Invalidität oder Todesfall der Helfer. Daher ist zusätzlich der Abschluss einer privaten Bauhelfer-Unfallversicherung ratsam. Diese freiwillige Versicherung bietet den Helfern finanziellen Schutz (z. B. Invaliditätssumme oder Todesfallsumme), der über die Leistungen der BG Bau hinausgeht. Manche Versicherer erlauben Sammelverträge ohne Namensnennung (für eine bestimmte Anzahl Helfer) oder Einzelverträge pro Person. Übrigens: Der Bauherr selbst ist bei Eigenleistung nicht automatisch unfallversichert - weder über BG Bau (die greift nur für Helfer) noch über die Bauhelfer-Police. Wer also selbst auf der Baustelle mitarbeitet, sollte an eine private Unfallversicherung oder spezielle Bauherren-Unfallversicherung für sich denken.
 

 

Feuerrohbauversicherung

Die Feuerrohbauversicherung deckt - wie der Name sagt - Feuerschäden am Rohbau ab. Dazu zählen insbesondere Brand, Blitzschlag und Explosion während der Bauphase. Ein Feuer auf der Baustelle kann verheerende Folgen haben: Wenn der entstehende Neubau abbrennt, stehen Bauherren ohne Versicherung vor einem Scherbenhaufen. In einigen Bundesländern oder Vertragskonstellationen verlangen daher sogar die Behörden oder Banken den Nachweis einer Feuerrohbauversicherung, bevor ein bestimmter Baufortschritt (z. B. Dachstuhl) erreicht ist. Oft ist die Feuerrohbauversicherung beim Hausbau indirekt Pflicht, da die finanzierende Bank ihren Kredit absichern will.
Die gute Nachricht: Viele Versicherer bieten die Feuerrohbauversicherung kostenlos an, wenn gleichzeitig eine Wohngebäudeversicherung für das fertiggestellte Haus abgeschlossen wird. In der Praxis läuft es häufig so: Man schließt frühzeitig (spätestens bis Rohbau mit Dach steht) eine Wohngebäudeversicherung ab; diese beinhaltet dann ab Vertragsbeginn den beitragsfreien Feuerrohbau-Schutz bis zur Fertigstellung. Alternativ kann man die Feuerrohbau-Deckung auch als Zusatz zur Bauleistungsversicherung erwerben. Wichtig ist, keine Lücke zu lassen: Ab Baubeginn sollte mindestens für Feuerschäden am entstehenden Haus Versicherungsschutz bestehen. Bei Town & Country Haus ist auch dieser Schutz Teil des Rundum-Pakets: Entscheidet man sich für den BauSchutzbrief, sind Feuerrohbau und anschließend die Wohngebäudeversicherung meist integriert oder organisiert, sodass Bauherren entlastet sind.
 

 

Wohngebäudeversicherung (ab Bauende)

Sobald das Haus (oder Teile davon) bezugsfertig sind, greift die Wohngebäudeversicherung. Sie schützt das fertige Wohnhaus dauerhaft vor Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel und weitere Elementargefahren. Ab Bauende ist die Wohngebäudeversicherung unerlässlich, denn nun geht es um den langfristigen Werterhalt Ihres Eigenheims. In vielen Fällen wird die Feuerrohbauversicherung nahtlos in die Wohngebäudeversicherung überführt, sobald das Haus fertiggestellt ist. Ab diesem Zeitpunkt zahlt man dann jährlich die Beiträge für die Gebäudeversicherung, während die Bauleistungsversicherung endet.
Zu beachten ist, dass Banken eine Wohngebäudeversicherung verlangen, bevor sie die letzte Kreditrate auszahlen - schließlich dient das Haus als Sicherheit. Die Versicherungssumme sollte dem gleitenden Neuwert des Hauses entsprechen, damit im Falle eines Totalschadens der Wiederaufbau zu aktuellen Baupreisen finanziert ist. Tipp: Vergleichen Sie verschiedene Tarife und achten Sie auf ausreichende Deckungen (z. B. für Schäden am Grundstück, Rohrleitungen außerhalb des Hauses, etc.). Auch die Elementarschadenversicherung (Schutz gegen Überschwemmung, Erdsenkung, etc.) lässt sich als optionaler Baustein integrieren und ist insbesondere in gefährdeten Gebieten sinnvoll.
 

 

Baufertigstellungsversicherung

Eine der größten Sorgen beim Hausbau ist die Insolvenz des Bauunternehmers - was passiert, wenn die Baufirma pleitegeht und der Bau unvollendet bleibt? Hier kommt die Baufertigstellungsversicherung ins Spiel. Sie wird in der Regel vom Bauunternehmen selbst abgeschlossen (oder in Form einer Bürgschaft bereitgestellt) und schützt den Bauherrn davor, auf einem halbfertigen Bau sitzenzubleiben. Konkret garantiert eine Baufertigstellungsversicherung oder -bürgschaft, dass genügend finanzielle Mittel da sind, um den Bau zu Ende zu führen, selbst wenn der ursprüngliche Bauträger ausfällt. Verbraucherbauverträge nach deutschem Recht sehen meist eine Absicherung in Höhe von 5% der Bausumme vor, doch das kann knapp bemessen sein.
Bei Town & Country Haus erhalten Bauherren eine überdurchschnittliche Absicherung: Hier ist eine „4-fache Baufertigstellungs-Bürgschaft“ im BauSchutzbrief enthalten, was 20% des Hauspreises entspricht. Diese Summe stellt sicher, dass im Insolvenzfall ein Ersatzunternehmen beauftragt werden kann, ohne dass dem Bauherrn Mehrkosten entstehen. Bauen Sie mit einem anderen Baupartner, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass dieser eine Vertragserfüllungs-Bürgschaft oder Fertigstellungsversicherung vorweisen kann. Falls nicht, lässt sich eine solche Versicherung ggf. privat abschließen - allerdings ist das mit zusätzlichen Kosten verbunden. Ein guter Baupartner wird dieses Risiko jedoch von sich aus absichern. Fragen Sie also im Beratungsgespräch gezielt nach, wie Ihr Bauvorhaben gegen Unternehmensinsolvenz geschützt ist.
 

 

Berufsunfähigkeits- & Risikolebensversicherung (Kreditabsicherung)

Streng genommen gehören diese nicht zu den Bauversicherungen, doch für Bauherren sind sie sehr relevant. Der Hausbau wird meist über ein Darlehen finanziert, das über viele Jahre abbezahlt wird. Was passiert, wenn der oder die Hauptverdiener durch Unfall oder Krankheit berufsunfähig werden, oder gar versterben? Ohne Einkommen kann die Kreditrate schnell zur untragbaren Last werden. Daher fordern viele Banken den Abschluss einer Risikolebensversicherung oder Restschuldversicherung für Bauherren. Diese zahlt im Todesfall eine zuvor vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen, mit der das ausstehende Darlehen getilgt werden kann. So bleibt die Familie im schlimmsten Fall nicht auf Schulden sitzen und kann das Zuhause behalten.
Ebenso wichtig ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Sie springt ein, wenn man aufgrund von Unfall oder schweren gesundheitlichen Einschränkungen dauerhaft nicht mehr im Beruf arbeiten kann. Die BU-Versicherung zahlt dem Versicherten dann eine monatliche Rente, die das wegfallende Gehalt teilweise ersetzt. Damit können weiter laufende Kosten - einschließlich der Baufinanzierung - gedeckt werden. Hausbau versichern heißt also nicht nur, das Bauprojekt selbst abzusichern, sondern auch die eigene Arbeitskraft und das Leben. Beide Versicherungen (BU und Risikoleben) sind freiwillig, aber für Bauherren wärmstens zu empfehlen und oft Voraussetzung für günstige Kreditkonditionen.
 

 

Was ist im BauSchutzbrief von Town & Country Haus enthalten?

Ein besonderes Sicherheitsnetz für Bauherren bietet der Town & Country BauSchutzbrief (auch Hausbau-Schutzbrief genannt). Dieses Rundum-sorglos-Paket ist im Hauspreis eines Town & Country Massivhauses bereits inklusive und kombiniert mehrere Garantien und Versicherungen. Damit genießen Bauherren Schutz vor, während und nach der Bauphase. Hier die wichtigsten Leistungen im Überblick, die im BauSchutzbrief enthalten sind:

  • Festpreisgarantie: Ein im Vertrag vereinbarter Festpreis gilt für 14 Monate ab Vertragsabschluss. So sind Bauherren vor plötzlichen Preiserhöhungen sicher und können verlässlich kalkulieren.
  • Bauzeitgarantie: Town & Country garantiert eine feste Bauzeit (z. B. 6 Monate für viele Haustypen) - der Einzugstermin verzögert sich also nicht endlos. Sollte es doch zu Verzögerungen kommen, trägt der Baupartner die Verantwortung.
  • Bauherrenhaftpflicht- & Bauleistungsversicherung: Als Bauherr mit Town & Country müssen Sie diese wichtigen Versicherungen nicht selbst abschließen, sie sind bereits im BauSchutzbrief enthalten. Das spart Zeit und Geld und stellt sicher, dass vom ersten Spatenstich an umfassender Schutz besteht.
  • Gewährleistungsbürgschaft: Nach Fertigstellung erhalten Sie eine Baugewährleistungs-Bürgschaft von 75.000 € für 5 Jahre. Das heißt, selbst wenn später ein Mangel am Haus auftritt und das Bauunternehmen nicht mehr existiert oder zahlt, sind Reparaturen bis zu dieser Summe abgesichert. Ihre Gewährleistungsansprüche sind damit finanziell unterlegt.
  • Unabhängiger Baukontrolleur: Qualität wird großgeschrieben. Eine Endkontrolle durch einen unabhängigen Baugutachter stellt sicher, dass das Haus einwandfrei gebaut ist. Darüber hinaus erfolgen während der Bauphase unabhängige Prüfungen (z. B. Blower-Door-Test für Dichtheit) für maximale Qualitätssicherung.
  • Insolvenz-Schutz des Baupartners: Wie oben erwähnt, sichert eine 4-fache Baufertigstellungs-Bürgschaft die Fertigstellung Ihres Hauses selbst im Fall einer Bauträger-Insolvenz. Zusätzlich wird Ihr einbezahltes Baukapital auf einem vom Wirtschaftsprüfer verwalteten Treuhandkonto verwaltet. Ihr Geld ist also geschützt und zweckgebunden - ein beruhigendes Gefühl.
  • Weitere Leistungen: Der BauSchutzbrief beinhaltet noch mehr, z. B. ein Bodengutachten vor Baubeginn, einen kostenlosen Rücktritt vom Vertrag bei günstigeren Angeboten (Geld-zurück-Garantie), einen Finanzierungs-Sicherungsbrief (Kostenübernahme bis 15.000 € bei unvorhergesehener Nachfinanzierung) und einen 20-Jahre-NotfallHilfeplan nach dem Bau. Diese Extras geben Bauherren zusätzliche Sicherheit rund um den Hausbau.

Vorteile für Bauherren: Mit dem Town & Country BauSchutzbrief sind Sie als Bauherr umfangreich abgesichert, ohne dutzende separate Policen verwalten zu müssen. Gerade für unerfahrene Bauherren bietet dieses integrierte Schutzpaket viel Entlastung - finanziell und organisatorisch. Sie können mit gutem Gefühl bauen, weil Sie wissen, dass vom Grundstückskauf bis zum Einzug an alles gedacht wurde: garantierte Bauzeit und Kosten, Versicherungsschutz auf der Baustelle, sowie Garantieansprüche nach dem Bau. So wird das Abenteuer Hausbau deutlich entspannter. Oberhavel Hausbau GmbH als regionaler Town & Country Partner in Berlin/Oberhavel berät Sie gerne zu den Details des BauSchutzbriefs und passt die Leistungen auf Ihr individuelles Bauvorhaben an.

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Versicherungsbedarf bei Eigenleistung & privaten Bauhelfern

Viele Bauherren möchten durch Eigenleistungen Kosten sparen - sei es beim Innenausbau (z. B. Malern, Fliesenlegen) oder durch Mithilfe von Freunden und Verwandten auf der Baustelle. Hierbei gilt es, genau zu prüfen, wie diese Eigenleistungen versicherungstechnisch abgedeckt sind und welche Auswirkungen sie haben:

  • Gesetzliche Unfallversicherung für Helfer: Wie oben beschrieben, müssen private Bauhelfer bei der BG Bau angemeldet werden. Diese Pflicht besteht ab der ersten Stunde Mithilfe (außer bei rein kurzfristigen Gefälligkeiten) und schützt sowohl die Helfer (durch Unfallleistungen) als auch den Bauherrn (vor Haftungsansprüchen). Planen Sie also frühzeitig ein, Ihre Helfer zu melden und die Beiträge an die BG Bau zu budgetieren. Die Kosten richten sich nach Anzahl der Helferstunden und sind vergleichsweise gering - deutlich niedriger als die möglichen Strafen oder Schadenkosten ohne Versicherung.
  • Haftung bei Fehlern durch Eigenleistung: Wenn Sie selbst Hand anlegen oder Freunde Aufgaben übernehmen, trägt trotzdem der Bauherr die Verantwortung. Bedenken Sie, dass Pfusch am Bau oder Verzögerungen durch Eigenleistung auch Haftungsfragen aufwerfen können. Beispiel: Sie installieren in Eigenregie eine Elektrik, die später einen Schaden verursacht - die Gewährleistung der Baufirma greift dafür nicht, da es Ihre Leistung war. Ebenso können Folgeschäden entstehen, wenn Eigenleistungen nicht fachgerecht ausgeführt wurden. Klären Sie mit Ihrer Bauleistungs- und Haftpflichtversicherung, ob Schäden durch Eigenarbeit mitversichert sind. Einige Bauherrenhaftpflicht-Policen decken Eigenleistungen nur bis zu einer Grenze ab (oft 20.000 €), darüber hinaus muss man es extra vereinbaren. Und bedenken Sie: Die Qualität Ihrer Eigenarbeit beeinflusst die Gesamtausführung - im Zweifel lieber Profis ranlassen bei sicherheitskritischen Gewerken.
  • Absicherung über den Baupartner: Wenn Sie mit einem Bauunternehmen wie Town & Country bauen, sprechen Sie frühzeitig ab, welche Arbeiten in Eigenleistung erbracht werden sollen. Viele Baupartner erlauben begrenzte Eigenleistungen (z. B. Malerarbeiten) und beraten, wie diese ins Baukonzept passen. Im Town & Country Vertrag sind Eigenleistungen möglich, allerdings sind einige Schutzbrief-Leistungen bei Eigenleistung ausgeschlossen (z. B. entfällt die Bauzeitgarantie oder bestimmte Versicherungen für den Bereich der Eigenleistung). Informieren Sie sich also genau, welche Konsequenzen Ihre Eigenleistungen haben. Ggf. müssen Sie bestimmte Versicherungen dann selbst stellen. Oberhavel Hausbau GmbH wird mit Ihnen gemeinsam den optimalen Umfang an Eigenleistung planen, sodass Ihre Absicherung vollständig bleibt.

Zusammenfassend ist Eigenleistung zwar eine Chance zu sparen, aber sie erfordert zusätzliche Vorsicht und Absicherung. Versichern Sie Ihre Helfer gesetzlich, ergänzen Sie privaten Unfallschutz und melden Sie alle Eigenleistungen Ihrem Versicherer sowie Baupartner. Dann sind Sie auch in diesem Bereich auf der sicheren Seite.

Wann welche Versicherung abgeschlossen werden sollte

Im Verlauf eines Hausbauprojekts stellt sich oft die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für den Abschluss der einzelnen Policen ist. Hier ein kurzer chronologischer Leitfaden von der Planung bis zur Hausübergabe:
 

1. Planungs- und Finanzierungsphase (vor Baubeginn):

Bereits in der Planungsphase sollten Bauherren das Thema Versicherungen mitdenken. Vor dem ersten Spatenstich sollten die Bauherrenhaftpflicht und Bauleistungsversicherung bereitstehen (spätestens zum Bauantrag/Baubeginn aktivieren). Falls Sie einen Kredit aufnehmen, schließen Sie rechtzeitig die Risikolebensversicherung für die Darlehenshöhe ab und - wenn nicht ohnehin schon vorhanden - eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Bank wird zudem den Nachweis einer Wohngebäude/Feuerrohbauversicherung verlangen, bevor der Kredit voll ausgezahlt wird. Diese Police können Sie z. B. mit Beginn des Bauvorhabens abschließen, damit der Rohbau vom ersten Moment an gegen Feuer versichert ist. Tipp: Haben Sie bereits ein unbebautes Grundstück und der Baubeginn verzögert sich noch, lohnt interimistisch eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht für das leere Grundstück - so sind Sie gegen Haftungsfälle durch das Grundstück abgesichert, bis die Bauherrenhaftpflicht greift.
 

 

2. Während der Bauzeit:

 Stellen Sie sicher, dass alle Baustellen-Versicherungen lückenlos in Kraft sind, sobald die Arbeiten beginnen. Die Bauherrenhaftpflicht läuft üblicherweise bis zur Fertigstellung (oder maximal 2 Jahre ab Abschluss). Die Bauleistungsversicherung endet mit Fertigstellung automatisch. Die Feuerrohbauversicherung greift während des Baus für Feuerschäden; idealerweise wurde sie mit der Wohngebäudeversicherung kombiniert und ist beitragsfrei. Private Bauhelfer melden Sie sofort zum Baubeginn bei der BG Bau an und halten den Unfallversicherungsschutz aufrecht, bis alle Helfereinsätze beendet sind. Falls sich im Bauverlauf herausstellt, dass zusätzliche Eigenleistungen erbracht werden oder sich die Bausumme erhöht, informieren Sie umgehend Ihre Versicherer, um Deckungslücken zu vermeiden.
 

 

3. Hausübergabe und Bezug:

Spätestens zur Hausübergabe muss die reguläre Wohngebäudeversicherung aktiv sein, da ab diesem Moment die meisten Bauversicherungen enden oder nicht mehr greifen. Viele Versicherer datieren den Übergang automatisch: Die Feuerrohbauversicherung wandelt sich am Tag der Fertigstellung in die Wohngebäudeversicherung um. Prüfen Sie die Policen daraufhin und zahlen Sie die fälligen Prämien, um den Schutz nahtlos zu erhalten. Die Bauherrenhaftpflicht endet nach Bauende - ab dann reicht wieder Ihre normale Privat-Haftpflicht für das Grundstück/Haus (achten Sie darauf, dass die Eigentümerhaftpflicht in Ihrer Privathaftpflicht enthalten ist). Bewahren Sie alle Versicherungsdokumente auf und notieren Sie wichtige Fristen (z. B. die 5-Jahres-Frist der Gewährleistungsbürgschaft).

 

Während all dieser Phasen lohnt sich die Abstimmung mit dem Baupartner. Fragen Sie Ihren Bauunternehmer, welche Versicherungen er selbst abgeschlossen hat (viele seriöse Firmen haben z. B. eine Betriebshaftpflicht) und welche Leistungen im Vertrag enthalten sind. Gerade bei Town & Country Haus ist vieles abgedeckt: Hier sind Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungs- und Fertigstellungsversicherung Teil des Pakets, die Bauzeit und der Festpreis sind garantiert, etc. Dennoch: Wenn Sie von Standardplänen abweichen oder zusätzliche Sicherheiten wünschen, kann Zusatzschutz sinnvoll sein. Eine transparente Kommunikation stellt sicher, dass keine Versicherung doppelt abgeschlossen wird, aber auch keine Lücke bleibt.

Gut versichert - sicher gebaut

Ein Haus zu bauen ist für viele ein Traum - doch ohne die richtigen Versicherungen kann er schnell zum Albtraum werden. Die gute Nachricht ist: Mit dem passenden Versicherungsschutz können Sie entspannt an Ihr Projekt Eigenheim herangehen. Von der Bauherrenhaftpflicht über die Bauleistungs- und Feuerrohbauversicherung bis hin zur Absicherung der Bauhelfer und der Finanzierung - jede Police schließt eine bestimmte Risikolücke und bewahrt Sie vor bösen Überraschungen. Gut versichert heißt sicher gebaut: Sie schützen sich und Ihre Familie vor finanziellen Belastungen, die im Schadenfall existenzbedrohend wären, und sorgen dafür, dass Ihr Traum vom eigenen Haus nicht auf der Zielgeraden platzt.
Besonders hervorzuheben ist der Town & Country BauSchutzbrief, der viele dieser wichtigen Absicherungen bereits bündelt und Ihnen als Bauherr umfassende Sicherheit bietet. Mit Leistungen wie Festpreis- und Bauzeitgarantie, inklusiver Bauherrenhaftpflicht & Bauleistungsversicherung, Fertigstellungs- und Gewährleistungsbürgschaften sowie unabhängigen Qualitätskontrollen setzen Sie auf ein Rundum-sorglos-Paket, das in Deutschland einzigartig ist. So bauen Sie mit gutem Gefühl und schlafen ruhiger, während Ihr Haus entsteht.
Zum Schluss unsere Empfehlung: Lassen Sie sich persönlich beraten, welche Versicherungen für Ihr Bauvorhaben nötig sind und wie Sie vom BauSchutzbrief profitieren können. Die Experten der Oberhavel Hausbau GmbH (Town & Country Haus Partner für Berlin und Oberhavel) stehen Ihnen gern zur Seite. Jetzt informieren & unverbindlichen Beratungstermin vereinbaren - denn mit kompetenter Beratung und dem richtigen Versicherungsschutz bauen Sie sicherer und genießen Ihren Hausbau von Anfang an mit einem beruhigenden Gefühl.
 

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