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Barrierefrei bauen: Altersgerechtes Planen fürs Eigenheim
Einleitung: Jeder wünscht sich, bis ins hohe Alter unabhängig im eigenen Zuhause leben zu können. Wer barrierefrei baut, legt dafür früh den Grundstein – und zwar ohne Abstriche beim Wohnkomfort. Im Gegenteil: Vorausschauendes, altersgerechtes Planen ist ein smarter Schritt in jedem Lebensalter. Egal ob junges Paar, Familie oder Best Ager – ein durchdacht barrierearmes Haus passt sich den Bedürfnissen seiner Bewohner an und ermöglicht komfortables Wohnen über Jahrzehnte hinweg. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Vorteile und Möglichkeiten das altersgerechte Bauen bietet und warum es kein Kompromiss, sondern eine Investition in langfristigen Komfort und Sicherheit ist. Außerdem stellen wir Town & Country Haus mit der Oberhavel Hausbau GmbH als kompetente Partner für individuelle, barrierearme Wohnlösungen vor.
Was bedeutet barrierefreies Bauen?
Barrierefreies Bauen meint, Gebäude so zu planen, dass sie für Menschen unabhängig von Alter oder körperlichen Einschränkungen ohne fremde Hilfe voll nutzbar sind. In Deutschland ist der Begriff „barrierefrei“ sogar rechtlich definiert (§ 4 BGG) und an klare Kriterien geknüpft. Maßgeblich dafür ist die DIN-Norm 18040 (Teil 2 für Wohngebäude), welche detaillierte Anforderungen festlegt – von Mindest-Türbreiten über Bewegungsflächen im Bad bis zur Gestaltung schwellenloser Zugänge. Barrierefrei ist demnach nur ein Haus oder eine Wohnung, das diesen Normvorgaben entspricht. Eine bodengleiche Dusche allein macht z.B. noch kein barrierefreies Bad, wenn nicht auch ausreichend Wendefläche für einen Rollstuhl vorhanden ist. Ebenso gehören etwa ein gut erreichbarer Müllplatz und ein stufenloser Zugang zur Garage dazu, damit das gesamte Wohnumfeld ohne Hindernisse nutzbar ist.

Im Alltag werden Begriffe wie „barrierearm“ oder „altersgerecht“ oft synonym mit barrierefrei verwendet. Dabei gibt es wichtige Unterschiede: Barrierearm (auch barrierereduziert) bedeutet, dass zwar einige Barrieren abgebaut wurden, aber nicht alle Kriterien der DIN erfüllt sind. Eine „barrierearme“ oder „seniorengerechte“ Wohnung ist also nicht zwingend rollstuhlgerecht und erfüllt meist nur einen Teil der Anforderungen – was in der Praxis häufig genügt, aber rechtlich nicht dem vollen Barrierefrei-Standard entspricht. Daher sollte man genau hinsehen, wenn mit solchen Begriffen geworben wird. Wichtig zu wissen: Fördermittel (z.B. Zuschüsse der KfW) werden meist nur für voll barrierefreie Bau- oder Umbaumaßnahmen gewährt.
Letztlich geht es beim barrierefreien Bauen um drei Kernaspekte: Bewegungsfreiheit, Sicherheit und Komfort. Breite Türen und großzügige Grundrisse sorgen für genügend Freiraum – etwa damit ein Rollstuhl bequem wenden kann oder ein Rollator überall durchpasst. Schwellenlose Böden und rutschfeste Beläge verringern die Stolper- und Sturzgefahr erheblich. Gut erreichbare Bedienelemente wie tiefer angebrachte Lichtschalter oder elektrische Rollläden erhöhen den Bedienkomfort für alle Bewohner. Kurz: Ein barrierefrei geplantes Haus ist ein Haus ohne Hindernisse – was älteren oder beeinträchtigten Menschen Unabhängigkeit ermöglicht und gleichzeitig den Alltag für alle Generationen erleichtert.
Unsere Town & Country Häuser
Typische Elemente barrierefreier Planung

Welche konkreten Maßnahmen machen ein Haus barrierefrei oder zumindest barrierearm? Im Folgenden finden Sie typische Elemente, die beim Planen berücksichtigt werden sollten:
- Stufenlose Eingänge: Der Zugang zum Haus erfolgt idealerweise ohne eine einzige Stufe oder Schwelle – vom Gehweg oder Carport bis zur Haustür. Statt einer Treppe am Eingang schafft z.B. eine kleine Rampe oder ein erhöhter Weg Abhilfe. Ein überdachter Eingangsbereich bietet zudem Schutz bei Regen und erleichtert das Aufschließen der Tür mit Einkaufstüten in der Hand. So ist der Heimweg auch mit Gehhilfe, Rollator oder Kinderwagen problemlos zu bewältigen.
- Breitere Türen & Flure: Alle Türen im Haus sollten ausreichend breit geplant werden, empfohlen sind mindestens 80–90 cm lichte Durchgangsbreite. Ebenso wichtig sind großzügige Flure ohne enge Stellen. So kann man auch mit Rollstuhl oder Möbelstücken bequem manövrieren, und zwei Personen können einander problemlos passieren. Breite Durchgänge erhöhen nicht nur die Rollstuhltauglichkeit, sondern vermitteln allgemein ein offenes Wohngefühl.
- Ebenerdige Dusche: Im Bad ist die bodengleiche Dusche heute fast Standard – sie vermeidet hohe Einstiege und damit Unfallgefahren. Eine geflieste Walk-in-Dusche auf gleichem Niveau wie der Badboden ist mit Rollstuhl befahrbar und auch für alle anderen komfortabler. Wichtig sind ausreichend Bewegungsfläche davor (ca. 120×120 cm oder mehr) und vorgesehene Befestigungspunkte für Haltegriffe. Auch ein Duschsitz oder eine Sitzbank kann in die Planung integriert werden, um späteres Nachrüsten zu erleichtern. Insgesamt gilt: Das Bad sollte so gestaltet sein, dass es auch bei eingeschränkter Mobilität sicher und selbstständig nutzbar ist.
- Bodengleiche Übergänge innen und außen: Nicht nur am Haupteingang, auch innerhalb des Hauses und zur Terrasse oder dem Balkon hin sollten Schwellen vermieden werden. Türschwellen oder kleine Absatzstufen von ein paar Zentimetern stellen für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte oft ein unüberwindbares Hindernis dar. Deshalb plant man Übergänge bodengleich, z.B. mit versenkten Schienen für Terrassentüren, sodass keine Kante spürbar ist. Ein ebenerdig gestalteter Terrassenausgang ermöglicht es zudem, den Garten oder Balkon barrierefrei zu genießen – was für Lebensqualität im Alter wichtig ist.
- Durchdachte Lichtschalter & Fenstergriffe: Alle Bedienelemente im Haus sollten in Griffhöhe und leicht erreichbar angebracht sein. Lichtschalter befinden sich optimalerweise etwas niedriger als üblich (ca. 85 cm über dem Boden), damit auch Rollstuhlnutzer sie bedienen können. Fenstergriffe sollten ebenfalls nicht zu hoch sitzen oder es werden Modelle gewählt, die sich mit geringem Kraftaufwand öffnen lassen. Alternativ bieten sich elektrische Rollläden und Fensteröffner an, die per Knopfdruck oder Smart Home System steuerbar sind. Generell erhöht ein durchdachtes Beleuchtungskonzept mit hellen, blendfreien Lampen und Bewegungsmeldern (z.B. im Flur oder Bad) die Sicherheit. Im Alter schätzt man zudem gut erreichbare Steckdosen in ausreichender Anzahl (keine Bückerei mehr, um ein Ladegerät anzuschließen).
- Ausreichende Bewegungsflächen in Küche & Bad: Engstellen sind der Feind der Barrierefreiheit. Daher sollte in wichtigen Räumen wie der Küche und dem Badezimmer genug Platz zum Wenden und Rangieren eingeplant werden. Zum Beispiel lässt sich eine offene Küche so gestalten, dass auch mit einem Rollstuhl ein Wendekreis von 1,50 m frei bleibt. Unterschränke können mit Auszügen oder Karussell-Ecken ausgestattet werden, damit alles in Reichweite ist. Im Bad empfiehlt die DIN Norm bestimmte Freiflächen vor WC, Waschbecken und Dusche (meist 120×120 cm), damit man auch mit Hilfsmittel oder zu zweit (Pflegeperson) noch bequem agieren kann. Außerdem hilfreich: unterfahrbare Waschtische, erhöhte WC-Sitzhöhen und rutschfeste Bodenfliesen für maximale Sicherheit.
- Vorbereitung für Aufzug oder Treppenlift: Wenn das Haus mehr als eine Etage hat, lohnt es sich, heute schon an morgen zu denken. In der Planungsphase kann ein späterer Treppenlift berücksichtigt werden – zum Beispiel durch eine gerade Treppenführung und stabile Wandkonstruktion zur Befestigung. Auch das Vorsehen eines kleinen Aufzugschachts (eventuell als Abstellkammer nutzbar, bis er benötigt wird) ist eine clevere Lösung. So ist bereits alles baulich vorbereitet, falls irgendwann ein Hausaufzug eingebaut werden muss. Grundsätzlich muss nicht jedes Detail von Anfang an eingebaut sein, doch man sollte die Infrastruktur schaffen, damit sich bei Bedarf die Wohnsituation schnell und kostengünstig an neue Bedürfnisse anpassen lässt. Diese Voraussicht erspart teure Umbauten und Stress in der Zukunft.
Wann lohnt es sich, barrierefrei zu bauen?

Kurz gesagt: Immer dann, wenn Sie ein Haus für viele Jahre oder diverse Lebensphasen bauen. Besonders beim Neubau haben Sie die ideale Gelegenheit, vorausschauend zu planen. Experten raten daher, Barrierefreiheit direkt mitzudenken, anstatt später mühsam umzubauen – getreu dem Motto „schon heute an morgen denken“, ein Haus zu bauen, in dem man alt werden kann. Denn die Erfahrung zeigt: Die meisten Menschen bauen ihre eigenen vier Wände, um dort den Rest ihres Lebens zu verbringen. Warum also nicht gleich so bauen, dass das Haus auch in 30 Jahren noch ohne Einschränkungen passt?
Bauen für alle Lebensphasen: Ein barrierearm geplantes Eigenheim bietet Vorteile in jeder Altersstufe. Junge Familien profitieren z.B. von schwellenlosen Eingängen, wenn sie mit dem Kinderwagen ins Haus kommen. In den besten Jahren genießt man einfach den erhöhten Komfort – breite Türen erleichtern auch den Einzug der Möbel und das tägliche Durchgehen. Und im Alter oder bei Krankheit zahlt es sich dann aus: Man kann trotz nachlassender Mobilität unabhängig zuhause bleiben, weil keine Treppen zur unüberwindbaren Hürde werden. Pflegeoptionen sind ebenfalls gegeben – sollte ein Familienmitglied pflegebedürftig werden, ermöglicht ein barrierefreier Neubau die Versorgung zuhause wesentlich einfacher als ein klassisches Haus voller Stufen und Enge. Kurzum, ein barrierefreier Neubau ist eine Art Versicherung dafür, dass Ihr Zuhause mit Ihnen mitwächst, statt Sie eines Tages zum Umzug ins Pflegeheim zu zwingen.
Gerade wer ein Mehrgenerationenhaus planen möchte – also unter einem Dach mit Kindern und vielleicht den Großeltern leben – sollte barrierefreies Bauen in Betracht ziehen. So können alle Generationen komfortabel zusammenleben, ohne dass die einen auf die Hilfe der anderen angewiesen sind. Ein separater ebenerdiger Wohnbereich für die Senioren oder wenigstens ein barrierefreies Badezimmer im Erdgeschoss kann hier Gold wert sein. Das erhöht die Lebensqualität für die Älteren und entlastet die Jüngeren in der täglichen Betreuung.
Wertsteigerung & Wiederverkauf: Barrierefrei zu bauen lohnt sich auch finanziell. Die anfänglichen Mehrkosten halten sich in Grenzen – Studien beziffern sie auf nur etwa 1–5% der Bausumme und machen sich langfristig bezahlt. Denn zum einen sparen Sie später die teuren Umbauten für ein seniorengerechtes Wohnen, die bei einem nicht barrierefreien Haus fast unvermeidlich wären. Zum anderen gewinnen barrierefreie Immobilien auf dem Markt zunehmend an Wert. Angesichts des demografischen Wandels (immer mehr ältere Menschen) werden solche Häuser stark nachgefragt, was den Wiederverkaufswert spürbar erhöht. Oder anders gesagt: Barrierfreiheit ist Zukunftssicherheit. Sollte Ihr Eigenheim irgendwann verkauft werden, haben Sie mit stufenlosen, altersgerechten Ausstattungen ein echtes Plus in der Hand. Viele Käufer mittleren Alters achten heute bewusst auf ein altersgerechtes Haus, um für die Zukunft vorzusorgen.
Nicht zuletzt bedeutet barrierefrei = komfortabel für jeden. Was einem 70-Jährigen zugutekommt, schätzen oft auch 30-Jährige. Breite, helle Räume und Hausbau ohne Stufen wirken modern und großzügig. Deshalb ist ein barrierefreier Neubau kein Nischenprodukt nur für Senioren, sondern ein Qualitätsmerkmal, das den Wohnkomfort erhöht – für Jung und Alt gleichermaßen.
Barrierefrei bauen mit Town & Country Haus & Oberhavel Hausbau GmbH

Modernes Wohnen ohne Barrieren: Ein Winkelbungalow auf einer Ebene – kurze Wege, keine Treppen, weniger Stolperfallen.
Wenn es um die Umsetzung von barrierearmen oder barrierefreien Wohnlösungen geht, ist es wichtig, einen erfahrenen Baupartner an seiner Seite zu haben. Die Oberhavel Hausbau GmbH ist als regionaler Town & Country Haus Partner genau darauf spezialisiert. Bereits in der Planungsphase werden Ihre individuellen Wünsche hinsichtlich Zugänglichkeit und Komfort berücksichtigt. Ob extra breite Innentüren, ein ebenerdiges Duschbad oder die Vorbereitung für einen Treppenlift – all diese Details können von Anfang an ins Konzept einfließen. Sie erhalten kein Haus „von der Stange“, sondern eine individuelle Hausplanung mit Rücksicht auf maximale Barrierefreiheit dort, wo Sie sie brauchen.
Ein großer Vorteil: Town & Country Haus bietet zahlreiche Hausmodelle, die von Natur aus barrierearm sind. Insbesondere die beliebten Bungalows (Einfamilienhäuser auf einer Ebene) eignen sich hervorragend für komfortables Wohnen bis ins hohe Alter. Im Angebot der Oberhavel Hausbau GmbH finden sich verschiedene Town & Country Bungalows – vom kompakten Familienbungalow bis zum großzügigen Winkelbungalow. Zum Beispiel stehen Größen von rund 77 m² bis 130 m² Wohnfläche zur Wahl, wie der Bungalow 78 für die kleine Familie oder der geräumige Winkelbungalow 108. Allen Modellen gemein ist: Keine Treppen, keine Absätze, alle Hauptwohnräume befinden sich im Erdgeschoss. „Ein Bungalow bietet komfortables, barrierefreies Wohnen und schafft Sicherheit für jede Lebensphase“, beschreibt Town & Country Haus selbst die Vorteile dieser Bauweise. Natürlich kann auf Wunsch jedes Modell weiter angepasst werden – etwa mit einer rollstuhlgerechten Raumaufteilung oder speziellen Ausstattungspaketen. So wird Ihr neues Zuhause zu einem maßgeschneiderten Wohlfühlort, der heute wie morgen zu Ihnen passt.
Die Oberhavel Hausbau GmbH berät Sie dabei umfassend zu den Möglichkeiten der Förderung. Es gibt verschiedene Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen, die barrierefreies Bauen unterstützen – von KfW-Förderprogrammen (z.B. altersgerechtes Haus) bis hin zu Zuschüssen der Pflegekasse für den Fall einer Pflegebedürftigkeit. Unsere Experten kennen die aktuellen Programme und helfen Ihnen gerne dabei, diese Fördermittel zu beantragen. Auch beim Thema KfW-Effizienzhaus-Standards und Energieeffizienz (die oft mit Förderungen verknüpft sind) sind wir Ihr Ansprechpartner. So sparen Sie nicht nur langfristig durch ein durchdachtes Hauskonzept, sondern können bereits beim Bau finanzielle Unterstützung nutzen.
Als regionaler Baupartner für Berlin und den Landkreis Oberhavel kennen wir die örtlichen Gegebenheiten und Bauvorschriften genau. Kurze Wege, persönliche Betreuung und zuverlässige Bauausführung vor Ort schaffen Vertrauen. Von der ersten Beratung über die Planung bis zur Schlüsselübergabe steht Ihnen das Team der Oberhavel Hausbau GmbH zur Seite. Gemeinsam realisieren wir Ihr Traumhaus ohne Hindernisse – damit Sie und Ihre Familie sich ein Leben lang darin wohl und sicher fühlen.
Altersgerecht bauen heißt komfortabel leben – heute und morgen
Ein barrierefreies bzw. altersgerechtes Haus zu bauen, bedeutet vorsorgen und Lebensqualität gewinnen. Wie wir gesehen haben, steigern schwellenlose Zugänge, breite Räume und durchdachte Details nicht nur die Sicherheit, sondern auch den Wohnkomfort in jedem Alter. Altersgerecht bauen ist somit kein Verzicht, sondern ein Gewinn: Man schafft sich ein Zuhause, das flexibel auf alle Lebensphasen vorbereitet ist, von der jungen Familie bis ins hohe Alter. Diese Zukunftssicherheit zahlt sich aus – persönlich und oft auch finanziell durch den hohen Wiederverkaufswert barrierefreier Immobilien.
Wenn Sie den Wunsch haben, komfortabel und selbstbestimmt in Ihrem Eigenheim alt zu werden, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für die Planung. Lassen Sie sich inspirieren und nutzen Sie die Expertise erfahrener Partner. Die Oberhavel Hausbau GmbH steht Ihnen als Town & Country Lizenzpartner vertrauensvoll zur Seite, um Ihre Vorstellungen vom seniorengerechten Bauen umzusetzen. Zögern Sie nicht, uns für eine persönliche Beratung zu kontaktieren – gemeinsam planen wir Ihr Haus fürs Alter, in dem Sie sich heute wie morgen rundum wohlfühlen können!










