Was zählt als Eigenkapital?
Eigenkapital umfasst alle finanziellen Mittel, die du selbst in dein Bauvorhaben einbringst. Dazu zählen:
- Ersparnisse auf Konten (Tagesgeld, Festgeld, Girokonto)
- Bausparguthaben
- Wertpapiere wie Aktien oder ETFs
- Lebensversicherungen
- Bereits vorhandene Immobilien oder Grundstücke
- Erbschaften oder Schenkungen
Warum ist Eigenkapital so wichtig?
Je mehr Eigenkapital du einbringst, desto besser sind deine Finanzierungskonditionen:
- Niedrigere monatliche Rate
- Günstigere Zinsen
- Schnellere Rückzahlung
- Höhere Sicherheit
Wie viel Eigenkapital solltest du einplanen?
1. Kaufnebenkosten abdecken
Zunächst solltest du die Kaufnebenkosten aus eigener Tasche zahlen. Diese liegen meist bei 10–15 % des Kaufpreises.
2. Ideale Eigenkapitalquote
Eine solide Finanzierung basiert auf etwa 20–30 % Eigenkapital bezogen auf den Gesamtpreis.
3. Weniger Eigenkapital – geht das?
Auch mit 10 % Eigenkapital ist eine Finanzierung möglich. Allerdings steigen dann Zinsen und Risiko.
Beispiel:
Kaufpreis: 300.000 €
Eigenkapital:
- 0 € = hohe Rate
- 60.000 € (20 %) = deutlich geringere Belastung
- 90.000 € (30 %) = maximale Sicherheit
Finanzierung ohne Eigenkapital
Eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist möglich, aber riskant:
- Höhere Zinsen
- Längere Laufzeit
- Größere finanzielle Belastung
Eigenkapital aufbauen – so geht’s
- Regelmäßig sparen
- Tagesgeldkonto nutzen
- ETF-Sparplan für langfristigen Aufbau
- Bausparvertrag prüfen
- Förderungen nutzen
Eigenkapital ist der Schlüssel zu einer sicheren und günstigen Baufinanzierung. Idealerweise deckst du die Nebenkosten und bringst zusätzlich 20-30 % Eigenkapital mit. Je mehr du einbringst, desto entspannter wird dein Weg ins Eigenheim.
Du möchtest wissen, wie viel Eigenkapital du konkret brauchst? Die Oberhavel Hausbau GmbH unterstützt dich gerne persönlich und unverbindlich bei deiner Planung.




